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Verfasst: 8. Aug 2004 23:45
von mordsfilm
Vielleicht hilft das ja:

http://www.lucky-luke.de/

Verfasst: 9. Aug 2004 07:14
von insideR
Fand ich als 10-jähriger mäßig witzig und heute uninteressant. Scheint aber immernoch relativ gewaltfrei zu sein und somit für Kinder geeignet.

Ralf

Verfasst: 9. Aug 2004 07:15
von fisherman
Noch'n Zitat aus o.g. Werk der Weltliteratur:

"Wie nennt sich die leckere Kruste um die Frizzoles ?"
"Die nennt sich Tonschüsselchen, Amigo"

jo

Verfasst: 30. Sep 2004 21:39
von trigger

Hell klang der Zahn des Hechts, hallte der Fischschwanz,
heulten die Haare des Hengsts, klangen die Saiten aus Rosshaar.

Der alte Wäinämöinen spielte. Im ganzen Wald war nichts,
was auf vier Füßen lief, was auf vier Beinen sprang,
das nicht gekommen wäre zu lauschen, die Klänge zu bewundern.
Eichhörnchen kamen herbei, hüpften von Baum zu Baum,
Wiesel huschten herbei, ließen sich auf dem Zaum nieder.
Elche tummelten sich auf der Heide, Luchse vergnügten sich.

Weite Strecken lief der Wolf, durch den Wald stapfte der Bär,
setzte sich auf einen Zaun, ließ sich an einem Gatter nieder -
der Zaun stürzte zur Erde, das Gatter rollte auf die Wiese.
Darum lief er zur Fichte, kletterte auf die Kiefer hinauf,
um da der Kantele zu lauschen, das Spiel zu bewundern
(...)

Sogar die Wesen der Luft. die herrlichen Töchter der Lüfte,
bewunderten Wäinämöinens Spiel, wie er die Kantele schlug;
eine strahlte auf dem Krummholz, dem Regenbogen am Himmel,
eine prunkte auf einem Wölkchen am geröteten Himmelsrand.

Mondfee, schmucke Jungfrau, Sonnenfee, tüchtiges Mädchen,
klatschten die Rietblätter, hoben und senkten die Litzen;
sie woben ihren Goldstoff, fertigten ihr silbernes Tuch
am Rand der roten Wolke, am Ende des Regenbogens.


Kalewala. Das finnische Epos. Von Elias Lönnrot.
Übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Gisbert Jänicke.
Verlag Jung und Jung, Salzburg und Wien 2004. 486 Seiten, 38 Euro.


Natürlich sind euch diese Zeilen aus dem alten finnsichen Volksgut, das Herr Lönnr0t in der 1. Hälfte des 19 Jahrhunderts nach dem Vorbild Herders und der deutschen Romantiker sammelte, längst und bis zum Überdruss bekannt, aber es kann ja nicht schaden, sie hier mal für alle Zeiten hoch- und festzuhalten.

Für ein Nationalepos beweist die Kalewala zudem außerordentliches Zartgefühl:

Frauen soll man nicht schlagen, und wenn es doch nötig sein sollte, dann erst ganz sanft.

"Berate sie mit der Rute, unterweis sie mit der Birkengerte! (...)
Schlag immer auf den Nacken, hau immer auf den Rücken,
streif niemals ihr Gesicht, berühr niemals ihr Ohr,
dass sie keine Beule auf der Strirn, kein blaues Auge bekommt.

Verfasst: 30. Sep 2004 22:39
von mordsfilm
"Berate sie mit der Rute, unterweis sie mit der Birkengerte! (...)
Schlag immer auf den Nacken, hau immer auf den Rücken,
streif niemals ihr Gesicht, berühr niemals ihr Ohr,
dass sie keine Beule auf der Strirn, kein blaues Auge bekommt.
Zumindest dies hat der gemeine Zuhälter in sein Verhaltensrepertoire aufgenommen.

Verfasst: 1. Okt 2004 13:45
von joswig
Kinder soll man auch immer nur in die Weichteile schlagen, damit der Kinderarzt keinen Verdacht schöpft.