Kinderkacke wäre ja nicht übel sondern natürlich.
Aber das was der Herr Oberlehrer da abgeliefert hat, ist wahrlich nur schmerzhaft und scheint dem Hirn eines Mannes entsprungen zu sein, dessen selbstgerechtes Sendungsbewußtsein nur noch von der seiner Ahnungslosigkeit bezüglich dessen übertroffen wird/wurde, was Kinder interessieren könnte.
Pädagogenprosa der allerschlimmsten Sorte wird einem hier verabreicht und es ist mir ein absolutes Rätsel, wie man dieses literaturferne Machwerk mit Großtaten auf dem Gebiet des Phantasy Romans vergleichen kann.
Eine mögliche Erklärung bietet ein kurzes Studium der Jubelexzesse, wenn man deren Herkunft betrachtet, denn sie stammen überwiegend aus der Feder christlicher Fundamentalisten, die sich sogar dazu versteigen, eine quasi-kindgerechte Bibeladaption wenn nicht gar einen Spinnoff zu sehen.
Nun, wer es so sehen will und braucht...
Vor der ganzen Narnia Hype bezüglich der Verfilmung hatte ich noch nie etwas von diesm Autor und erstrecht nichts von diesem Werk gehört, und es ist ja nicht so, daß ich der Literatur im Allgemeinen und Fantasy im Beonderen ablehnend und ignorant gegenüberstehen würde...
Ich habe es übrigens bis zum dritten Band geschafft und kann konstatieren, daß es nicht besser wird.
Ganz und gar nicht.
Der Mann hat nichts zu erzählen - und das tut er sehr ausschweifend und mit einem unerträglichen "Liebe Kinder gebt fein Acht"-Habitus.
